Physik-Nobelpreis für Magneteffekt

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Kein Festplattenlaufwerk kommt mehr ohne Spin-Elektronik aus. Sie beruht auf dem GMR-Effekt, den ein deutscher und französischer Physiker 1988 zugleich entdeckten.

Das Preisgeld von 1,42 Millionen Euro teilen sich der inzwischen 68-jährige Peter Grünberg, der noch immer am Forschungszentrum Jülich der Helmholtz-Gesellschaft arbeitet, und sein französischer Kollege Albert Fert. Sie hatten in der Grundlagenforschung zur Magnetoresistenz das Phänomen des Riesenmagnetowiderstands (GMR-Effekt) entdeckt. Durch ihn konnten die Laufwerkskapazitäten für Computer und inzwischen auch Medienplayer in den Bereich von Gigabytes befördert werden.

(bk)

Tagesanzeiger