Mozilla-Chefin bekräftigt Thunderbird-Kurs

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Mitchell Baker hat sich endlich zum Abgang der beiden festangestellten Thunderbird-Entwickler geäußert und versucht zu beruhigen.

Das Thunderbird-Projekt wird wie geplant im Rahmen einer eigenen Firma mit dem Namen “MailCo” entwickelt. Damit gehört der alternative Mail-Client nun nicht mehr direkt zu der Mozilla Foundation. Die Leitung über das neu gegründete Unternehmen übernimmt wie geplant David Ascher, schreibt die Mozilla-Chefin Mitchell Baker in einem zweiseitigen Blogbeitrag (hier Seite 1 und hier Seite 2).

Erst letzte Woche erklärten beide festangestellten Thunderbird-Chefentwickler Scott McGregor und David Bienvenu ihren Rücktritt (wir berichteten). Nun spricht Baker erstmals die möglichen Gründe für deren Rücktritt an. So wollten McGregor und Bienvenu eine eigene Firma gründen, um die Entwicklung des Thunderbird fortzusetzen. Dies führte jedoch zu Unstimmigkeiten bei den Verhandlungen und resultierte im Rücktritt der beiden Entwickler.

Bisher spekulierten Brancheninsider darüber, dass die Ausgliederung von Thunderbird aus der Mozilla Foundation der Grund für den Rücktritt von McGregor und Bienvenu gewesen sei. (mr)

Bild: Mozilla

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