Blühende Geschäfte mit kommerziellen Raubkopien

Allgemein

Während alleinerziehende Mütter um ihre Rente gebracht werden, bleiben kommerzielle DVD-Piraten unbehelligt.

Die Vorgänge um die angebliche Copyrigtverletzung via “Zur Verfügung stellen” in einer Tauschbörse mit nachfolgender sechsstelliger Strafe für eine junge Mutter aus einer düsteren Ecke der USA sind uns allen noch in Erinnerung. Nun fragen sich verwirrte Fans von US-Serien, warum in aller Welt die kanadische Firma TVBoxSet seit Monaten unbehelligt von Fernseher aufgenommene und selbst gebrannte DVDs verkaufen darf. Weder vom betreffenden Produzenten Paramount noch von der Filmlobby-Organisation MPAA war bislang eine Stellungnahme zu bekommen, ob das Aufzeichnen und auf DVD Brennen von TV-Serien ein legales Geschäftsmodell darstellt. Hm. Wahrscheinlich nur dann, wenn bei Herstellung und Vertrieb keine Tauschbörse im Spiel war. Dieses zugegebenermassen schiefe Bild ergibt sich, wenn man die aktuelle, etwas bizarre Situation betrachtet. [fe]

Slashdot
Montreal Gazette