Vista Business kommt nicht in Schwung

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Die Erbsenzähler des europäischen PC-Marktes sind auf Bremsspuren gestoßen. Die Unternehmensvariante von Microsofts neuestem Betriebssystem fiel durch verlangsamte Abverkäufe auf – während sich Windows XP Professional zu stabilisieren scheint.

Im August war Vista Business nur noch für magere 13 Prozent aller verkauften PCs gut, die von Europas wichtigsten IT-Distributoren getätigt wurden. Das verraten die Zahlen des Marktbeobachters Context. Vielleicht waren die Käufer ja alle in Urlaub, was sie allerdings auch bereits im Juli gewesen sein könnten. Und im Juli hatte Vista Business immerhin noch 17 Prozent gebracht.

Auch die PC-Verkäufe mit Windows XP Professional gingen um vier Punkte auf 27 Prozent zurück. Das ist aber immer noch das Doppelte der Umsätze mit Vista Business – und der relative Rückgang daher nur halb so hoch. Demnach scheint XP Professional noch immer „das Unternehmens-Betriebssystem der Wahl“ zu sein. Und seit Mai 2007, so interpretiert es Context, sind die Vista-Business-Umsätze nicht wie erwartet gewachsen.

Anders sieht es in den Geiz- und Blödmärkten aus, in denen die Kunden schon lange keine große Wahl mehr haben. Im Einzelhandel hat sich daher Vista Home Premium auf breiter Front nach vorne und XP in den Hintergrund geschoben.

(bk)

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