Gates: Ohne DRM ginge es der Musikindustrie besser

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Außerhalb der Musik- und Filmbranche scheint niemand DRM zu mögen. Auch Sir William Gates III nicht.

Microsofts Strategie im Musikgeschäft laufe ganz darauf hinaus, erklärte er gegenüber der New York Times, Songs ohne Kopier-Einschränkungen zu verkaufen. Es sei denn, man werde dazu gezwungen. Rund ein Drittel der verfügbaren Musikbibliothek werde ohne Digital Rights Management angeboten.

Bill Gates macht sich in diesem Zusammenhang offenbar Hoffnungen, mit neuen Zunes und einem überarbeiteten Online-Musikshop eine Spur ernsthafter mit Apple konkurrieren zu können. Seine weiteren Hoffnungen richten sich auf ein Abo-Modell, das von Apple wiederum gar nicht geschätzt wird. Die Musik-Labels sollten doch bitte mehr in die Offensive gehen mit Alles-Geht-Abos, bei denen die Benutzer viel mehr Musik downloaden und abspielen können – so lange sie für das Abo zahlen.

Microsoft möchte so etwas als Total Music mit dem eigenen Medienplayer Zune für 15 $ im Monat anbieten. Doch die Musikfirmen ziehen zu Gates’ herber Enttäuschung nicht so richtig mit.

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

New York Times

Zune-Player: Microsoft versuchts nochmal