Sony führt das 3-mm-Fernsehen ein

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Mit OLED wird der Fernseher ultradünn und spart Strom. Der Hersteller explosiver Akkus hält ihn für ein Symbol der eigenen Wiedergeburt.

Ab 1. Dezember gibt es den ersten kommerziellen Fernseher mit OLED-Bildschirm. Das Display des Modells XEL-1 ist 3 Millimeter dünn. OLED (Organic Light-Emitting Diode) hat ein paar echte Vorteile: Die gegenüber LCD tausendfach schneller umgesetzten Bildsignale vermeiden die Bewegungsunschärfe. Den Kontrast gibt der Hersteller mit erstaunlichen 1.000.000:1 an. Aufgrund der nicht mehr erforderlichen Hintergrundbeleuchtung zieht das TV-Gerät mit 45 W rund 40 Prozent weniger Strom als ein LCD-Fernseher.

Das erste Gerät mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixel hat jedoch nur eine Diagonale von 11 Zoll (28 cm) und kostet rund 200.000 Yen (rund 1200 Euro). Sony erwartet daher nicht, mit den neuen Fernsehern die LCD-Generation über Nacht ersetzen zu können. Es gehe vielmehr, so Sonys Vizepräsident Katsumi Ihara, mit den neuen Geräten mehr um Imagegewinn als um echte Verkaufszahlen. Sony-Präsident Ryoji Chubachi redet sogar von einem „Symbol für die Wiedergeburt von Sony“.

(bk)

Inquirer UK

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