Apple wegen iPhone-Preissenkung verklagt

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Eine Million Dollar Schadensersatz verlangt eine New Yorkerin vom Computer-Hersteller, weil der den Preis seines lang erwarteten Mobiltelefons kurz nach der Markteinführung drastisch reduzierte.

Apples Preissenkung um 200 Dollar hatte Anfang September zu zahlreichen Protesten wütender iPhone-Käufer geführt (wir berichteten), woraufhin sich das Unternehmen entschuldigte und versuchte, die Wogen mit 100-Dollar-Gutscheinen zu glätten (wir berichteten). Nichtsdestotrotz sieht man sich nun mit einer Klage konfrontiert: Die New Yorkerin Dongmei Li hat Apple einer Meldung der Nachrichtenagentur AP zufolge auf 1 Million Dollar Schadensersatz verklagt. In der Klage, die am 24. September vor einem US-Bezirksgericht eingereicht wurde, heißt es, Apple hätte die iPhone-Erstkäufer geschädigt, da diese durch die Preissenkung bei einem Weiterverkauf ihres Gerätes deutlich weniger einnehmen würden. Zudem sei es eine unfaire Geschäftspraktik, das iPhone nur im Paket mit einem Zweijahresvertrag beim Mobilfunker AT&T anzubieten. Unternehmenssprecher von Apple und AT&T wollten sich zu der Klage nicht äußern. (dd/mr)

Bild: Apple

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