Valve: Warum es keine Mac-Spiele gibt

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Also, so gut wie keine. Gabe Newell von Valve hat es in einem Interview erklärt.

Es ging um das kommende Half-Life2: Orange Box. Die Frage kam auf, warum noch immer keine Mac-Version der Engine geplant sei, nachdem Counter-Strike eines der beliebtesten Online-Spiele sei Beginn der Zeiten ist und Mac-Fans schon lange nach ihrer eigenen Version dürsten. Gabe Newell wusste zu berichten:

„Nun, wir haben seit Jahren versucht, uns mit Apple zu unterhalten. Wir treffen sie, und ihre Leute sagen: ‘Wow, Gaming ist unglaublich wichtig, wir sollten was mit Gaming machen’. Daraufhin sagen wir: „’Also, hier sind drei Dinge, die hilfreich wären, um das besser zu machen.“ Okay, sagen sie, und dann hören wir nie wieder von ihnen. Und ein Jahr später kommt eine neue Gruppe von Leuten, die offenbar keine Ahnung haben, dass vor ihnen schon eine andere Gruppe da war. Und es passiert nie was.“

Sie scheinen an Gaming interessiert zu sein, lamentiert der Valve-Mann, aber sie kümmern sich nie darum: „Da begeistert man sich nicht so leicht dafür, Spiele für ihre Plattformen zu entwickeln.“

Gaming habe man bei Apple offenbar nie ernst genommen, die Wünsche der Entwickler wurden noch nie berücksichtigt. Daher gebe es für die Firma in Cappuccino auch keinen Gaming-Markt. Zum anderen gebe es keinerlei Anzeichen dafür, dass Apple einen großen Plan habe und selbst eine Spielekonsole bringen wolle.

Apples Desinteresse sei eigentlich bedauerlich. Denn wenn man sich den Mac heute ansehe, leiste er vieles wirklich gut im Vergleich zu einem Vista-PC.

Ein wenig Hoffnung besteht. Valves Vertriebspartner EA hat bereits bereits mit Apple zusammen gearbeitet, um einige PC-Titel durch transitive Code-Übersetzung auf den Mac zu bringen. Auf diese Weise könnte auch Valve mit ins Spiel kommen.

Bis dahin jedoch müssen Mac-Gamer ihr Zelt im Boot Camp aufschlagen.

(von Wily Ferret/bk)

Inquirer UK

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