Spekulation: Apple und Google als Provider?

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Erste Gerüchte ranken sich um die anstehende Versteigerung von US-Mobilfunklizenzen.

Im kommenden Januar wollen angeblich sowohl Apple als auch Google einen Einstieg in den Mobilfunk wagen – direkt als Provider, nicht nur als Geräteanbieter. Das berichtete gestern die Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

Der Erfolg mit den iPhones – Steve Jobs erreichte erstmalig als Geräteanbieter eine Umsatzbeteiligung bei den Providern – hat den Kaliforniern offenbar Auftrieb gegeben. Google gibt sich dagegen wie schon beim Thema Google-Phone deutlich zugeknöpfter und verrät noch nichts.

US-Medien spekulieren, dass bei Google auch der Mobilfunk gratis sein könnte, um genügend Kunden zu gewinnen und dann Werbung zu platzieren. “Google könnte durchaus Gespräche zum Nulltarif anbieten. Finanziell ist das für das Unternehmen machbar”, meint Ekkehard Stadie, Telekommunikationsexperte bei der UnternehmensSimon Kucher & Partners.

Im Januar 2008 versteigert der amerikanische Telekom-Regulierer Federal Communications Commission (FCC) vier Mobilfunklizenzen. Mindestgebot jeweils: 4,6 Milliarden Dollar (ca. 3,3 Mrd. Euro). Derzeit werden die Funkbänder noch von TV-Sendern für analoge Fernsehübertragung genutzt. Ab 2009 sollen Mobilfunker hier Daten und Gespräche besonders schnell und störungssicher übertragen können.

Geld genug hätten die Web-Konzerne dafür: Rund 14 Milliarden Dollar in bar schlummern in der Apple-Kasse, bei Google ist es noch mehr. Experten erwarten einen Zuschlag bei etwa 9 Milliarden Dollar pro Lizenz. (rm)

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