Invasion der Heim-Roboter

Allgemein

Hersteller Irobot hatte mit dem staubsaugenden Roomba sowie dem bodenwaschenden Scooba bereits millionenfache Verkaufserfolge. Und neue Roboter-Typen stehen vor der Tür.

Sie hatten ihren ersten Auftritt bei der Technologiekonferenz Digital Life. Der erste heißt Looj und ist auf die weitgehend automatische Reinigung von Dachrinnen spezialisiert. Er befreit eine ganze lange Dachrinne in einem Zug von Blättern und anderem Zeugs, ohne dass eine Leiter immer wieder verschoben werden muss.

Wesentlich vielseitiger ist ConnectR, der als Roboter für virtuelle Besuche mehr Kommunikation im Haushalt ermöglichen soll. Er fährt auf Rädern und ist mit Webcam, Mikrofon sowie Lautsprechern ausgestattet.

Der entfernte Geschäftsreisende kann sich per Notebook über das Internet auf den ConnectR einloggen. Um ihn zu steuern und mit den Menschen zuhause per VoIP zu sprechen, falls es dort welche geben sollte. Er könnte also, so das vorgeführte Szenario, zu seinen Kindern „Hallo“ sagen. Mit richtig am Couchtisch platziertem ConnectR könnte er sich der Familie auf eine Runde Monopoly anschließen. Oder den Kindern Gutenachtgeschichten aus einem aufgeschlagenen Buch vorlesen (so lange ein Kind zur nächsten Seite weiterblättert).

Spykee – Spykee the WiFi spy robot – des französischen Herstellers Meccano hingegen soll den Hausherrn aus der Ferne ins eigene Haus spähen lassen: Was treiben die Haustiere, was machen die Kinder nach der Schule? Als Wächter scharfgemacht, kann er Alarm geben und ein digitales Foto per E-Mail senden, sobald sein Bewegungssensor ausgelöst wird.

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Spykee greift an

ConnectR soll ab Anfang nächsten Jahres für knapp 500 $ verkauft werden. Spykee bietet seine Dienste ab Ende November für 299 $ an.

(bk)

Atlanta Journal Constitution