Connect-Report: Handys sind echt Panne

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Jedes zweite Mobiltelefon macht Probleme, vor allem Luxusmodelle leisten sich Ausfallerscheinungen.

inq_connect.jpgEine Umfrage des Handy-Magazins Connect deckte soeben auf: Jedes fünfte neue Handy muss innerhalb der ersten 24 Monate repariert werden und fast 50 Prozent der Geräte nerven mit Ausfallserscheinungen. Dabei sind es gar nicht so sehr die Billigofferten, die ihre geizigen Besitzer plagen: Pannen ziehen sich durch alle Preisklassen, wobei sich im funktionsschwangeren Luxussegment die meisten Aussetzer beobachten lassen. Als besonders fehleranfällig outeten die 7.000 Befragten das teure Nokia 8800. Die deutschen Kunden benannten auch einen Musterknaben, mit dem sie besonders zufrieden sind: Sony Ericsson W850i führt mit 8 Prozent Reparaturquote die Pannenstatistik in positivem Sinne an.

Insgesamt ist es seltener die Hardware (hier vor allem Display, Tasten, Akku und Gehäuse), die ausfällt, sondern die Software: Mit 42 Prozent Fehlerquote ist sie mit Abstand die häufigste Pannenursache.
Nach Marken geordnet führt das Negativ-Ranking gar kein Handyhersteller, sondern ein Provider an: T-Mobile hat offenbar ein Händchen für Problemgeräte – oder behandelt die Hardware entsprechend schlechter – denn mit 29 Prozent Reparaturquote müssen deren Kunden rechnen. Danach kommen Marken, die längst vom Markt verschwunden sind: Siemens (26 Prozent) und BenQ (20 Prozent). Mit etwas Abstand  tummeln sich auf beinahe gleicher Augenhöhe Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson. Tröstlich an den hohen Ausfallquoten: Rund 75 Prozent der Reparaturen wurden nicht in Rechnung gestellt, berichten die Befragten. Etwa 30 Prozent der Kunden erhielten direkt ein neues Gerät. (rm)

pte

Bild: Pixelio.de