EX-MS-Topdog verzweifelt über DRM, wendet sich Linux zu

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Die Abgründe der Konvergenz und der Fluch des Digital Restrictions Management.

Als ehemaliger Microsoft-Manager konnte Jesper Johansson kaum der Verlockung widerstehen, den Windows XP Media Center PC für das zu benutzen, das die Werbeversprechen anboten: Filme anschauen. Mit Wald-und-Wiesen-DVDs hatte das Gerät kaum Probleme, aber der Versuch, einen Comcast Kabelkanal darüber zu empfangen, scheiterte wohl an der digitalen Einschränkungsregulierung (a.k.a. DRM). Seine erste Konsequenz: das Ding ausstöpseln und den Fernseher direkt an den Receiver anschliessen. Mit Erfolg. Die zweite Konsequenz: Er wendet sich in Zukunft Linux zu. Und ausserdem findet er: Wenn DRM-Systeme von professionellen Crackern in überschaubarer Zeit ausgehebelt werden und Raubkopien zügig jeden Flohmarkt uberfluten, während der zahlende Kunde mit Problemen konfrontiert wird, die er ohne DRM nicht hätte, muss der ganze Kopierschutztraum als unrealistisch angesehen werden. Oder nicht?

Wir haben derlei ja schon öfter erklärt, aber vielleicht hilft es, wenn Herr Johansson nun auch diesen Standpunkt der Vernunft einnimt. Wer weiss. [fe]

Inquirer UK
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