O2: Geld? Welches Geld?

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Per Millionenklage wollen Verbraucherschützer den Provider dazu bringen, unrechtmäßig kassierte Gelder wieder an die Kunden auszuzahlen.

The Artist O2 – formerly known as VIAG-Interkom – rechnete im Herbst 2001 die Minutenpreise fürs Telefonieren von DM in Euro um. So wie jeder Provider damals. Nein, nicht ganz so, denn die Rundung ging hier eindeutig zu Lasten der Kunden, fand die Verbraucherzentrale Hamburg heraus. Sie fordert nun posthum vom Mobilfunkunternehmen, die dadurch erzielten Gewinn wieder herauszurücken – insgesamt angeblich ein zweistelliger Millionenbetrag.
Das Landgericht München, das zur Entscheidung angerufen wurde, legte das Verfahren dem Europäischen Gerichtshof vor, da es um europäisch geltende Umrechnungsregeln ging. Der folgte der Auffassung der Verbraucherschützer in erster Instanz. Ob O2 can do? (rm)
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