Taiwans Hersteller setzen auf LED-Panels

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Aufgrund des heftigen (Preis-) Wettbewerbs bei den LC-Displays weichen die Hersteller aus Taiwan und Korea zunehmend in den lukrativeren Markt der LED-Panels für Notebooks aus.

Die asiatischen Panel-Fabrikanten arbeiten mit Hochdruck an 14,1- und 15,4-Zoll-Modellen und beschäftigen sich angeblich sogar schon mit einem 17-Zoll Widescreen-Display, das durch LED-Hintergrundbeleuchtung illuminiert werde.

Laut einiger Hersteller in Taiwan werde der überraschend starke Richtungswechsel begünstigt durch den Sog, den Sony und Apple mit ihren LED-Notebooks auslösen. Die Stückzahlen sollen sich bei beiden Marken um 20 bis 30 Prozent steigern – im nächsten und im übernächsten Jahr.

Noch im laufenden Jahr wollen LG Philips und Toshiba Matsushita 13,3- und 14,1-Zoll LED-Panels für Notebooks ausliefern. Samsung plane laut Displaybank aktuell sogar mit Größen von 12,1 bis 17 Zoll. Bereits in Volumina produzieren AU Optronics und Chi Mei Optoelectronics die Größen 12,1, 13,3 und 15,4 Zoll.

Die Marktforscher von Displaybank prognostizieren, dass sich die stromsparende LED-Technologie bis 2010 bei 40 Prozent aller Notebook-Displays durchgesetzt habe. In diesem Jahr werden es noch weniger als 5 Prozent sein. Einige Anbieter machen sich bei diesen Wachstumsraten angeblich schon Sorgen, ob die Hersteller überhaupt die Nachfrage des nächsten Jahres bedienen können. Schon bei den 14,1-Zoll-Modellen deute sich eine Verknappung an. (rm)

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