Hynix zieht Notbremse wegen DRAM-Preisverfall

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Fast wie im Ölgeschäft geht es jetzt bei Speicherchips zu: Durch Senkung der Ausliefermenge soll der Preis wieder stabilisiert werden

Der massive Preisverfall bei DRAM-Speichermodulen macht Hersteller Hynix zu schaffen: Seit Januar 2007 sind die Durchschnittspreise für DRAM-Module um über 60 Prozent gefallen. Das koreanische Unternehmen, das circa 20 Prozent des Weltmarktes bedient, hat nun seine Auslieferungen an den Spot-Markt gestoppt.

Wie die Firma am heutigen Donnerstag in Seoul erklärte, werden Vertragskunden wie die PC- Hersteller weiterhin bedient, nicht aber die Preiszocker der freien Märkte, die durch ihr unbotmäßiges Feilschen auch eine für kleinere Hersteller ruinöse Senkung der PC- und Notebook-Preise mitverursachten.

Die 15 Prozent seiner Produktion, die Hynix an den freien Markt wie etwa Warenterminbörsen liefert, werden jetzt erst einmal einbehalten: Mit dem Auslieferungsstopp will der zweitgrößte Hersteller solcher Chips die DRAM-Preise stützen, erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber dem Wall Street Journal. (mk)

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