Hitachi plant angeblich seine Festplattensparte abzustoßen

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Das japanische Unternehmen möchte laut Brancheninsidern seine unrentable Festplattensparte verkaufen und sich so mehr auf seine Kernbereiche konzentrieren.

Branchengerüchten zufolge sind bereits die ersten Interessenten an Hitachis Festplattensparte auf der Bildfläche erschienen. Mögliche Kandidaten sind laut der Financial Times Bain Capital, Carlyle Group, Kohlberg Kravis Roberts und die Texas Pacific Group. Zudem sollen weitere, bisher unbekannte, Investoren Interesse an der, derzeit wenig rentablen, Festplattenabteilung von Hitachi bekundet haben.

Seit der japanische Konzern im Jahre 2002 diese Sparte von IBM übernommen hat schrieb das Unternehmen in diesem Bereich kein einziges Mal schwarze Zahlen. Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von 201 Millionen Euro. Etwa 2 Milliarden lies sich Hitachi die Sparte bei der Übernahme von IBM kosten. Mit einem ähnlich hohen Preis rechnen Marktexperten auch in bei dem jetzigen Verkauf. (mr)

Bild: Hitachi

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