Neue Cash-Cow: Speicherkarten fürs Handy

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Der Konsument soll kräftig gemolken werden: Die teuren Speichererweiterungskarten fürs Handy bringen den Anbietern hübsche 7 Milliarden Dollar (5 Mrd. Euro) ein.

Am Handy selbst ist nicht gerade viel zu verdienen. Also muss es wie so oft das Zubehör richten. Nach überteuerten Handyschalen, Trageschlaufen und transparenten Täschchen hat der Markt ein neues lukratives Feld für sich erschlossen, bei dem die Margen höher sind als die Herstellungskosten: Speicherkarten sollen laut den Marktforschern von ABI Research schon in diesem Jahr die 5-Milliarden-Euro-Schallmauer durchbrechen. Zum Vergleich: Ohrstöpsel und Kopfhörer bringen es da nur auf insgesamt knapp 3,6 Milliarden Euro.
Die Erbsenzähler gehen davon aus, dass es keine Produktkategorie im mobilen Markt gibt, die derartige Reingewinne erwirtschafte wie Speicherkarten. Und das werde die nächsten fünf Jahre fröhlich so weiter gehen, glaubt ABI, um in 2012 auf schwindelerregende 80 Milliarden Dollar (57 Mrd. Euro) für Handy-Zubehör anzuschwellen. Das klingt allerdings nach einem Excel-Rechenfehler… (rm)

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