Finanzportal Onvista wird verkauft

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Für den Portalbetreiber liege ein lukratives Übernahmeangebot vor, berichtet die Börsenredaktion der ARD.

Die französische Firma Boursorama bietet angeblich rund 138 Millionen Euro für Onvista. Die vier Großaktionäre des deutschen Webunternehmens – Fritz Oidtmann, Stephan Schubert, Michael W. Schwetje und Burda Digital Ventures halten zusammen 77,4 Prozent der Aktien – konnten laut Financial Times dieser Offerte nicht widerstehen und unterzeichneten den Vertrag.

Der französische Anbieter von Online-Brokerage, Investmentprodukten und Finanz-Websites ist eine 56-prozentige Tochter der Großbank Société Générale. In Deutschland ist das Unternehmen mit dem Online-Broker Fimatex vertreten, aber noch weit von einer führenden Marktposition entfernt. Das soll sich mit Hilfe von Onvista nun ändern.

Das gleichnamige Finanzportal verbuchte im August mehr als doppelt so viele Zugriffe wie der Konkurrent Wallstreet-Online. Mit seiner Tochter Ligatus vermarktet Onvista Portale und Websites fremder Anbieter. Eine eher bescheidene Rolle spielt noch deren Gesundheitsportal Onmeda. (rm)

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