Apple warnt: Gehackte iPhones werden deaktiviert

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Weil das Umgehen der SIM-Kartensperre angeblich die Software des Hightech-Handys beschädigt, soll dieses nach dem nächsten Softwareupdate nicht mehr funktionsfähig sein.

Seit das iPhone im Juli dieses Jahres auf den Markt kam unternahmen Hacker alles Erdenkliche um die Sperren des Gerätes zu umgehen. So ist das inzwischen 399 US-Dollar teuere Gadget an den amerikanischen Mobilfunkprovider AT&T gebunden und funktioniert nur nach Abschluss eines Exklusivvertrages. Hacker fanden jedoch eine Möglichkeit diese Softwarefesseln zu umgehen und befreiten das iPhone von seinen digitalen Ketten. Doch nun schlägt der Apfelkonzern zurück und behauptet: Nach dem nächsten Softwareupdate wird das Handy nicht mehr funktionieren, berichtet der SMH.

Verantwortliche bei Apple behaupten, dass die unerlaubten Programme Softwareschäden an dem Touchscreen-Handy verursachen. Ein Softwareupdate, ende dieser Woche, soll das Gerät mit neuen Funktionen ausstatten. Wer sein Handy jedoch gehackt hat wird sich über eine böse Überraschung wundern, da das Gerät nach dem Update nicht mehr funktionsfähig sein soll. Apple schiebt es auf beschädigte Dateien – durch den Hackingprozess. Diese Deaktivierung hat keineswegs etwas mit einer absichtlichen Abschaltung von gehackten Handys zutun, versichert Apple. “Es ist bedauerlich, dass einige dieser Programme Schäden an der iPhone Software verursachte haben könnten, aber Apple kann für diese Konsequenzen nicht verantwortlich gemacht werden.”, begründet Phil Schiller, Apples senior vice president, verantwortlich für Produktmarketing. (mr)

Bild: Apple

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