DOSSIERS
Vergleich KDE und GNOME
Giganten-Wettstreit
Pro und Contra
Vergleich KDE und GNOME
Summa summarum bietet KDE deutlich
mehr Tools und Programme, bei GNOME
müssen Sie sich einzelne Applikationen zusammensuchen.
Dafür wirkt der KDE-Desktop
auf viele Nutzer überfrachtet.
KDE orientiert sich stark am Look & Feel
von Windows. Unternehmen mit einer gemischten
Windows-Linux-Umgebung oder
Windows-Umsteiger ziehen deshalb KDE vor.
Für GNOME spricht: Seine Programme integrieren
sich im Allgemeinen besser in ihre
Umgebung als KDE-Programme. GNOMENutzer
haben deshalb eher den Eindruck, ein
rundes, voll integriertes System aus einem
Guss zu bedienen. KDE punktet hingegen
mit größeren Freiheiten für den User und
bietet viele zusätzliche Features.
Für Firmen ein möglicherweise zentraler
Punkt: Unternehmen, dieWert legen auf Planungssicherheit,
sind mit GNOME besser bedient
als mit KDE. Der regelmäßige und festgelegte
Veröffentlichungszyklus bringt
GNOME-Anwendern alle sechs Monate
pünktlichst ein neues Release. Nur die Neuerungen,
die bis zu diesem Zeitpunkt fertig
werden, werden aufgenommen.
Die KDE-Entwicklung basiert hingegen
auf fixen Zielen, ein neues Release wird erst
dann freigegeben, wenn die definierten Ziele
erreicht sind. Letztlich dürfte Planungssicherheit
auch der Grund sein, weshalb sich
Red Hat, Ubuntu und jüngst auch Novell
für GNOME als Standard-Desktop in ihren
Distributionen entschieden haben.






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