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Vergleich KDE und GNOME
Giganten-Wettstreit
Anwendungen im Vergleich
Vergleich KDE und GNOME

Beide Desktops haben eine Reihe von Tools und Applikationen mit an Bord. Mit KOffice enthält KDE eine komplette Office- Suite, bestehend aus der Textverarbeitung KWord, der Tabellenkalkulation KSpread und der Präsentationsgrafik KPresenter. Bei GNOME nennt sich das Office-Paket GNOME Office und setzt sich aus der Textverarbeitung Abiword und dem Spreadsheet Gnumeric zusammen. Eine Lücke klafft in GNOME bei Powerpoint-Alternativen. Agnubis wurde seit 2002 nicht weiterentwickelt. Hier bietet allein das Open-Office- Modul Impress eine Alternative. Dafür enthält GNOME Office zusätzliche Tools wie die Finanzsoftware gnucash, die mit dem vonWindows-Plattformen bekannten Quicken verglichen werden kann. Weitere Anwendungen wie Diagramm- und Vektorgrafik, zwei Projektmanagement-Programme oder die Fax-Software GFax zeigen, dass GNOME Office weniger auf eine integrierte Bürosuite im Stil von OpenOffice abzielt, sondern sich eher als gemeinsames Dach für GNOME-Desktop-Anwendungen aller Art versteht. Auch das führende Grafikprogramm The GIMP ist ein GNOME-Projekt. Bei den Texteditoren stehen sich KWrite bei KDE und Gedit bei GNOME gegenüber. Beide sind auf die einfache und schnelle Bearbeitung von Texten, Konfigurationsdateien und Skripten ausgerichtet. KDE bringt mit dem Editor Kate zusätzlich ein Tool, das um Plug-ins erweitert werden kann.
Bild: Wie Outlook für Windows: In GNOME steht Evolution für Groupware-Funktionalität zur Verfügung






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