DOSSIERS
Vergleich KDE und GNOME
Giganten-Wettstreit
Zentrales KDE-Kontrollzentrum
Vergleich KDE und GNOME
So unterschiedlich wie das Outfit sind auch die Konfigurationsmöglichkeiten in beiden GUIs. In KDE nehmen Sie die Einstellungen standardmäßig über das Kontrollzentrum vor. Hier können Sie Schlüsselapplikationen wie Filemanager, Browser und E-Mail- Client direkt konfigurieren. Als Sahnehäubchen erweist sich imVergleich zu GNOME die umfassende Unterstützung der Lokalisierung: Die gewünschte Sprache sowie die Formate für Zahlen, Währung und Datums-/Zeitanzeige können hier auf Mausklick definiert werden. In GNOME lässt sich der Desktop ebenfalls über ein Kontrollzentrum festlegen. Die Konfiguration ist jedoch über mehrere unabhängige Programme verteilt. Im Untermenü System/Einstellungen finden Sie die Konfigurationsprogramme für den momentan angemeldeten Benutzer, beispielsweise Maus- und Tastatureinstellungen. Systemweite Einstellungen wie Benutzer- und Gruppenverwaltung oder Netzwerk- Konfiguration nehmen Sie bei GNOME unter Systemverwaltung vor. Welche der Systemprogramme im Einzelnen im Menü zu finden sind, ist immer abhängig von der verwendeten Linux-Distribution. Eine Vielzahl von komplexeren Funktionen haben die GNOME-Entwickler vor dem einfachen Anwender versteckt ? wie bereits erwähnt ein fundamentaler Kritikpunkt an GNOME. Damit diese ausgeblendeten Optionen dennoch erreichbar sind, haben die Entwickler den Konfigurations-Editor eingeführt ? zu finden unter Anwendungen/System/ Konfiguration. Eine Baumstruktur auf der linken Seite führt zu den jeweiligen Einstellungen des gesamten Desktops. Dort sind Optionen unterschiedlichen Typs in Form von Schlüsseln gespeichert und können vom Nutzer angepasst werden.






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