SAP geht optimistisch in den Oracle-Clinch

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Die Walldorfer bilden keine zusätzlichen Rückstellungen, trotz der bevorstehenden juristischen Auseinandersetzungen mit dem US-Konkurrenten.

SAP-Vorstandsvorsitzender Henning Kagermann äußert sich in der heutigen Ausgabe des Tagesspiegels optimistisch zum bevorstehenden Oracle-Verfahren: “Wir haben keine Industriespionage betrieben und Oracle ist kein nennenswerter Schaden entstanden.”

SAP und Oracle treffen sich am Dienstag vor Gericht in San Francisco zu einem Vorgespräch für den eigentlichen Prozess. Es geht um den Vorwurf von Oracle, eine SAP-Tochter in USA habe sich wiederholt Zugang zu einer Internetseite für die Kundenbetreuung von Oracle verschafft und unerlaubt Software heruntergeladen.

Der Walldorfer Konzern will versuchen, den Streit außergerichtlich beizulegen. Auf die Frage, ob die 10 Millionen Euro ausreichen werden, die SAP an Rückstellungen für einen möglichen Prozess gebildet hat, sagte Kagermann der Zeitung: “Nach derzeitigem Stand, ja.” (rm)

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