OpenOffice 3.0: Ein bisschen mehr wie Outlook

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Auf der OpenOffice.org-Konferenz in Barcelona zeigten die Entwickler einen Ausblick auf die neuen Funktionen in Version 3.0 des offenen Office-Pakets: Ein Personal Information Manager im Outlook-Stil soll die Zusammenarbeit mit anderen Produkten verbessern.

Open Office soll mit massiv erweiterten Funktionen punkten, hieß es auf der Freitag zu End gegangenen OpenOffice-Konferenz OOCon in Barcelona – zum Einen ziehen Web-2.0-Funktionen in die Suite ein, um komfortabel Weblog- oder Wiki-Einträge zu erstellen und hochzuladen. Zum Anderen wird die Chart-Engine ausgewechselt: Sie kennt neue Vorlagen und einen verbesserten Wizard, um Präsentationen leichter zu erzeugen. Auch die Datenbank-Komponente wurde ergänzt: Sie kommt mit der neuen Report-Engine JFree, die auf dem freien Busines-Intelligence-Code von Pentaho aufbaut.

Ausleihen bei anderen OpenSource-Entwicklungen sollen OpenOffice nun endgültig zum Microsoft-Konkurrenten machen: Termine, Adressen und Aufgaben werden künftig mit einer Weiterentwicklung des Mozilla-Projekts Sunbird verwaltet.

Der Clou an all diesen Erweiterungen: Alle verwandten Dateien von Office 2007 sind in OpenOffice lesbar. Auch PDF-Dateien lassen sich importieren, allerdings nur in die Anwendung Draw. Dort können sie immerhin grafisch bearbeitet werden.

Zahlreiche weitere Ergänzungen und eine bessere Integration in Windows Vista sind geplant. Gezeigt wurden in Barcelona viele Prototypen – das neue Office soll erst im Frühjahr oder Sommer fertig sein. (mk)

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