Externe Festplatte mit Virus auf dem Markt

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Auf mehreren neuen Festplatten des externen Modells Maxtor 3200 von Seagate will Kaspersky einen Virus entdeckt haben. Eine komplette Produktionsreihe soll betroffen sein.

Brisanter Virenfund in Holland: Auf den externen Festplatten Maxtor 3200 Personal Storage des Herstellers Seagate soll sich ab Werk ein Virus tummeln. Wird das Laufwerk an einen Rechner angeschlossenen geöffnet, verbreitet sich der Virus.

Laut Kaspersky in Niederlande handelt es sich um die Malware Virus.Win32.AutoRun.ah. Er installiert sich unter anderem als »csrss.exe« im Ordner Windows\System32\config\ und als »arona.exe« im Windows-Ordner. Laut Kaspersky ist W32.AutoRun.ah auf das Aufspüren von Online-Games-Passwörtern spezialisiert. Auch sucht er auf allen Laufwerken nach MP3-Files und löscht sie.

Der Antivirus-Software-Hersteller geht davon aus, dass der Virus bereits während der Produktion auf die Datenträger gelangen konnte und dass eine gesamte Produktions-Charge betroffen ist. Seagate gab bislang zu dem Vorfall noch keine offizielle Stellungsnahme ab.

Erst letzte Woche geriet Aldi in die Schlagzeilen: Das aktuelle Medion-Notebook MD96290 war ebenfalls mit einem Virus in den Handel gelangt. Allerdings stammt diese Malware aus dem Jahr 1994 und ist im Vergleich zu Virus.Win32.AutoRun.ah völlig harmlos. (tkr/mr)

Bild: Maxtor

( – pcpro.de)

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