Handy-Krise in Taiwan?

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Die Auftragshersteller in Südostasien sind nervös. Die frisch ausgewerteten Zahlen für das zweite Quartal zeigten überraschend deutlich abwärts.

Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Auslieferungszahlen der Taiwan-Hersteller bei Handy, Smartphones und Handsets um 37 Prozent abwärts. Bislang hatte sich die Branche damit zu beruhigen versucht, dass durch die BenQ-Pleite naturgemäß die Zahlen rückläufig seien. Doch das vorige Quartal hatte schon nichts mehr mit dem BenQ-Effekt zu tun. Und da ging es im Vergleich zum Jahresanfang um weitere 13,9 Prozent abwärts. Hauptursache scheinen die von Motorola kräftig eingebremsten Bestellungen zu sein. Der US-Markt entwickele sich kaum noch und Motorola stelle nun deutlich zögerlicher neue Modelle vor als die Konkurrenz. (rm)

DigiTimes