London: Überwachungskameras nutzlos

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Ein Zahlen-Vergleich von vorhandenen Kameras und aufgeklärten Verbrechen zeichnet ein deutliches Bild.

London kann als Welthauptstadt der Überwachungskameras gelten: 10.000 Video-Augen sind in der Britenmetropole in Betrieb. Wie Justin Davenport vom britischen Evening Standard durch simples Nachzählen herausfand, zeigen Stadtbezirke mit hoher Kameradichte keineswegs eine höhere Aukärungsrate von Verbrechen als andere mit weniger Überwachung. Tatsächlich haben vier der fünf Stadtteile mit dem dichtesten Kameranetz über 80 Prozent unaufgeklärte Verbrechen. Dagegen glänzt die Polizei in Gegenden mit weit unterdurchschnittlicher Kameraüberwachung mit guten Aufklärungsraten. Die Kamerabestückung Londons kostete den dortigen Steuerzahler bereits umgerechnet 287 Millionen Euro, nun wird die Sache zum Politikum. [fe]

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