Internetverbot für schlechte Anmache

Allgemein

US-Student darf nicht mehr ins Netz, weil er eine Mitstudierende doof angebaggert hatte.

Richter Paul Matasavage versteht keinen Spass, deshalb verbot er dem 20jährigen Andrew Reitenbach aus dem US-Bundesstaat Connecticut, Waffen zu besitzen, Bomben zu bauen oder in Zukunft das Internet zu benutzen. Der Grund des richterlichen Zorns: Andrew hatte einer womöglich irgendwie gutaussehenden 19jährigen Mitstudentin schwurbelige Emails geschrieben, die sie prompt an alle ihre Freunde weiterleitete, was den erwähnten Andrew zu noch mehr Geschwurbel veranlasste. Die Tussi fühlte sich bedroht (was der verwunderte Autor dieses Artikels anhand der zitierten Stellen nicht nachvollziehen kann) und machte die Angelegenheit zu einer solchen des Staatsanwalts. Nun sitzt der seinem Alter entsprechend ganz normal verwirrte, und sinnlose Emails an Chicks verfassende Reitenbach vor einem dunklen Schirm. Wie erfreulich für ihn, dass er für seinen Unsinn nicht etwa ein Telefon benutzt hatte, oder von einem Auto aus telefoniert, sonst wäre ihm jetzt beides ebenfalls verboten. Wir möchten dem jungen Herrn Reitenbach anraten, möglichst schnell ins freie Europa auszuwandern. Wo die Rechte des Bürgers mehr geachtet werden. Und die Mädels sind hier sowieso hübscher. [fe]

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