Flugreisedatenspeicherung, auch mit Lesestoff

Allgemein

USA-Reisende sollten auf ausgedruckte Inquirer-Seiten verzichten. Oder Bücher über Drogen, Bomben, Demokratie.

Bürgerrechtsvertreter erhielten Einsicht in die Akten des US-Heimatzschutz. Daraus ging hervor, dass diese US-Behörde nicht nur die Flugbewegungen von Reisenden, ihren Speiseplan, ihre Zielorte, oder ethnische und religiöse Daten abspeichert, sondern auch die Zusammensetzung des Gepäcks und die Art der Reiselektüre. Exemplarisch war der Fall dess EFF-Mitgründers John Gilmore, in dessen Akte sich Berichte über eine ungewöhnliche Anzahl von kleinen Taschenlampen in seinem Gepäck sowie eines Buches mit dem Titel “Drugs and Your Rights” fanden. Man kann davon ausgehen, dass alle diese Informationen für unbegrenzte Zeit in den Computern des DHS gespeichert bleiben. Die Datensicherheit dieser Behörde wurde bei internen Untersucungen der letzten Jahre wiederholt mit der schlechtestmöglichen Benotung bedacht. Wir wissen also nicht, wer alles die Daten des Department of Homeland Security ausliest und einem Datamining zuführt. [fe]

Wired