E-Freizeit-Sport verschlingt kleines Vermögen

Allgemein

Die beliebte Praxis, ausgelevelte Charactere zu verkaufen, birgt Gefahren jenseits aller Dungeon-Endbosse.

Grundsätzlich eine alltägliche Angelegenheit: virtuelle Gegenstände, oder gleich der ganze Account eines MMO mit perfekt durchtrainierten Charakteren und vollständiger, topklassiger Ausrüstung bringt dem virtuellen Besitzer mitunter eine ansehnliche Geldsumme ein. Auch wenn eine solche Handelstätigkeit von den Betreibern der meisten virtuellen Welten untersagt wird. Nun erwarb ein hoffnungsvoller World-Of-Warcraft-Spieler namens “Shaks” einen solchen Account, mit einem gestählten Level 70 Nachtelf Rogue mit Twin Blades of Azzinoth und fast vollständigem Tier 6 Armor Satz. Und was nicht alles sonst noch. Verkauft wurde der virtuelle Top-Charakter von Gamer “Zeuzo” aus der Method Gilde auf dem Sylvanas Server. Und zwar für eine Summe, die in der ganzen Community für Aufsehen und Aufregung sorgte: 10.000 US-Dollar. Das viele Aufsehen allerdings veranlasst den WoW-Anbieter Blizzard, den Account für den erwähnten Nachtelf mit Hinweis auf die Benutzungsbedingungen zu sperren. Der erwähnte, kurzzeitige Nachtelfenhalter “Shaks” überlegt nach Erkenntissen unseres UK-Kollegen Nick Farrell nun, entweder Blizzrad oder Zeuzo zu verklagen. Wobei sich beides wieder als Bumerang herausstellen könnte. [fe]

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Inquirer UK