Symantec-CEO verärgert über Google-Cookies

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Der Chef des Sicherheitsunternehmens Symantec feuert harte Geschütze gegen den Suchmaschinengiganten ab: Googles-Cookies sind angeblich ein Spionagewerkzeug.

John Thompson, der Chef des führenden Sicherheitsexperten Symantec ist nicht zufrieden mit Googles Vorgehensweise: Cookies, die der Suchmaschinenbetreiber verwendet dienen dazu, die User auszuspionieren, behauptet der CEO. Diese kleinen Dateien seien laut Thompson: “Ein Bruch der Privatsphäre, als ob jemand in mein Schlafzimmerfenster schaut”. Dies berichtet die AP.

Zahlreiche Seiten speichern Cookies: Meistens werden diese kleinen Dateien jedoch dazu genutzt sich Passwörter oder Benutzernamen zu merken, aber sie können auch dazu genutzt werden sich ein Profil von dem User zu erstellen. Somit wird dieser zu einem besseren Werbeziel.

“Ich habe kein Problem damit, wenn Leute Cookies auf ihren Rechnern haben, solange es mir gesagt wird, dass gerade eins erstellt wurde. Ich denke jeder sollte die Wahl haben, das selber bestimmen zu dürfen (ob er Cookies erstellen möchte oder nicht)”, plädiert der Symantec-CEO.

So möchte Thompson vor dem Europäischen Gremium in Brüssel eine Rede zu diesem Thema halten. Er möchte nicht, dass das EU-Gericht Bestimmungen durchsetzt, sondern vielmehr, dass “sie überlegen, ob es darin ein Problem gibt und sich durch den Kopf gehen lassen ob sie sich nicht eventuell mit einschalten wollen”, so Thompson. (mr)

Bild: Symantec

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