Security: Sind die User unverbesserlich?

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F-Secure-Chefanalyst Mikko Hyppönen äußert sich kritisch über die Vorgehensweise der meisten User.

Bessere Aufklärung von Sicherheitsbedrohungen wird die Menschen auch nicht von vor Cyberattacken schützen, behauptet Mikko Hyppönen, Chefanalyst des Sicherheitsexperten F-Secure: “Seien wir uns ehrlich. Die Leute werden es niemals lernen. Sie werden immer doppelklicken und ihre Kreditkartennummer weitergeben, wenn jemand danach fragt”, begründet Hyppönen, laut einer Meldung von Pressetext.

Dies gab der Analyst des finnischen Unternehmens auf der diesjährigen VirusBulletin-Konferenz, gestern in Wien bekannt. “So lange man mit Spamming und Phishing auf einfachem Weg so viel Geld verdienen kann, wird das Phänomen eher schlimmer als weniger werden”, warnt Hyppönen.

Auch verzeichnet F-Secure einen zunehmenden Trend: Sicherheitsunternehmen werden immer mehr zu einem 24-Stunden-Service, als einer reinen Anti-Viren-Plattform. Zudem scheint der Einstieg in neue Softwarewelten wie Second Life für Sicherheitsunternehmen unumgänglich: “Wir wollen da nicht unbedingt hin. Aber letztlich erwarten es die Kunden von uns. Schon die letzten Jahre haben gezeigt, wie wandlungsfähig die Antiviren-Hersteller sind”, begründet der Experte. (mr)

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