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Linux-Cluster-Systeme
Stark im Team
Peer-to-Peer-, Distributed und Grid-Computing
Linux-Cluster-Systeme
Clustersysteme sind seit vielen Jahren etabliert und Standard in Wissenschaft und Wirtschaft. Relativ neu sind hingegen die nächsten Verwandten des Cluster- Computing: Peer-to-Peer-, Distributed und Grid-Computing. Peer-to-Peer-Computing ist ein Verbund gleichberechtigter Rechner, die in der Regel via Internet verbunden sind. Die Kommunikation erfolgt direkt und ohne zentrale Kontrolle. Jeder Knoten spielt gleichzeitig die Server- und Client-Rolle. P2P-Netzwerke bilden die Infrastruktur für Gemeinschaften, deren Teilnehmer sich gegenseitig Rechenleistung und Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Distributed Computing wird bei rechenintensiven Anwendungen eingesetzt. Dabei verteilt ein zentraler Rechner die Aufgaben auf mehrere, unter Umständen weltweit verteilte Clients. Aus den Teilergebnissen ermittelt der Zentralrechner das Gesamtergebnis. Eines der ersten Projekte, die die Technik des verteilten Rechnens nutzten, war dasSETI@home-Projekt der University of California als wissenschaftliches Experiment zur Suche nach außerirdischer Intelligenz – die Weiterführung von Seti ist Boinc. Beim Grid-Computing geht man noch weiter als beim Distributed Computing. Grid verteilt ebenfalls Rechenaufgaben, nutzt jedoch zusätzlich die Ressourcen der angebundenen Computer. Ressourcen sind zum Beispiel spezielle Hardware, Datenbanken oder Software. Eines der am weitesten entwickelten Grid-Systeme nutzt die NASA.Wenn dort beispielsweise ein Flugzeug Probleme meldet, durchkämmt das Gitter quer über die USA verteilte Datenbanken, um Informationen über die Maschine zu finden und Hilfe einzuleiten.






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