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Linux-Cluster-Systeme
Stark im Team
Amazon nutzt Cluster
Linux-Cluster-Systeme
Kaum ein größeres Unternehmen verzichtet heute noch auf den Einsatz von Clustern. Amazon setzt seine IT auf Linux-Servern auf und nutzt Oracle RAC auf HP-Proliant- Servern. Die Architektur ist zweigeteilt und verrichtet ihre Aufgaben an unterschiedlichen Orten, die über ein Hochgeschwindigkeits- Glasfaser-WAN miteinander verbunden sind. Ein Teil des Clusters steht an der Ostküste der USA, ein Teil an der Westküste. Ein System beherbergt das eigentliche Data Warehouse, das zweite dient als »staging area«. Hier wird neue Software installiert, um bei einem Update einfach zwischen der normalen Umgebung und der Staging-Umgebung umschalten zu können. So lassen sich Software-Updates ohne Downtime fahren. Jedes System besteht aus mindestens vier Knoten, auf welchen jeweils Oracle auf Linux läuft. Die Knoten sind über 2-GBit-Glasfaser verbunden, die die Daten an die diversen MSA-1000-Speichereinheiten verteilen. Mit dem Application- und Cluster-Netzwerk sind die Knoten über 1-GBit- und 100-MBit- Ethernet verknüpft. Die geclusterte Architektur hat Vorteile: So ist die Kapazität nicht auf einen einzelnen Server beschränkt. Für weitere Rechen-Power wird ein neuer Server an das bestehende Netzwerk angeschlossen. Zudem erhöht sich die Verfügbarkeit. Fällt ein Knotenrechner aus, übernehmen andere Einheiten seine Aufgaben.






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