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Linux-Cluster-Systeme
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HPC-Cluster
Linux-Cluster-Systeme
Bei HPC-Clustern, bei denen Programme parallel ausgeführt werden, wird die zu erledigende Aufgabe oft mittels eines Dekomposition-Programms in kleinere Teile zerlegt und dann auf die Knoten verteilt. Eine gängige Methode zur Verteilung von Jobs auf ein HPC-Cluster ist ein Job-Scheduling- Programm. Solche Programme wie Load Sharing Facility (LSF) oder Network Queueing System (NQS) nehmen eine Verteilung nach verschiedenen Kategorien vor. Für die Kommunikation sind Bibliotheken nützlich, die entsprechende Schnittstellen bereitstellen. Verbreitet sind die Nachrichtenbibliotheken Message Passing Interface (MPI) und die Parallel Virtual Machine (PVM). Das MPI wird bei Clustern eingesetzt, deren Rechner die gleiche Architektur besitzen und auf denen ein einheitliches Betriebssystem läuft. Dazu koppelt man die Knoten mit einem schnellen Netzwerk wie Infiniband. PVM wird hingegen in heterogenen Clustern installiert. Die Nachrichtenbibliothek unterstützt dabei die gängigen Hardware- Architekturen und Betriebssysteme und kann auf jedem beteiligten Rechner dynamische Prozesse starten und auch wieder beenden. Per Konsole wird der Zustand der parallelen virtuellen Maschine erfragt.






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