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Linux-Cluster-Systeme
Stark im Team
Hochverfügbarkeits-Cluster
Linux-Cluster-Systeme
In der Praxis werden Cluster-Systeme vor allem für drei Zielanwendungen eingesetzt: hohe Ausfallsicherheit, hohe Rechenleistung und hoher Datendurchsatz. Hohe Ausfallsicherheit wird mit Hochverfügbarkeits- oder HA-Clustern (High Availability Cluster) erreicht. Dazu koppelt man beispielsweise einen kritischen Datenbank-Server mit einem zweiten Rechner. Tritt auf dem Datenbank- Server ein Fehler auf, werden die auf diesem Rechner laufenden Dienste auf den anderen Knoten migriert. Das Zweitsystem übernimmt im Fehlerfall die Aufgaben des Primärsystems. Bei HA-Clustern unterscheidet man zwischen Aktiv/Passiv- und Aktiv/Aktiv-Clustern. Sind beide Knoten aktiv (Aktiv/Aktiv), ist eine Lastverteilung zwischen den Knoten möglich. Bei Ausfall des einen Knotens übernimmt der andere Rechner dessen Arbeit. Bei einem Aktiv/Passiv-Cluster arbeitet nur ein Server ? das Primärsystem. Der zweite, wartende Server ist das Stand-by-System. Dieses wird beim Ausfall des Primärsystems aktiviert. In der Praxis spielen HA-Cluster bei unternehmenskritischen Anwendungen wie Datenbank, Web- oder E-Mail-Server eine große Rolle. Auch in hoch kritischen Umgebungen, in denen maximale Ausfallzeiten von nur wenigen Minuten im Jahr erlaubt sind, leisten HA-Cluster gute Dienste. Wenn kritische Computersysteme für Katastrophenszenarien abgesichert werden, werden die Cluster-Knoten oft mehrere Kilometer auseinander in verschiedenen Rechenzentren platziert. Tritt der »worst case« ein, kann der Knoten im nicht betroffenen Rechenzentrum dann die gesamte Last übernehmen. Diese Art von Cluster nennt man auch »Stretched Cluster«.






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