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Linux-Cluster-Systeme
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Cluster ? das Grundprinzip
Linux-Cluster-Systeme

Rein formal versteht man in der IT unter einem Cluster eine Gruppe miteinander vernetzter Rechner, die zusammen an einem Problem arbeiten. Es besteht aus mindestens zwei PCs ? im Fachjargon »Knoten« ?, die über eine Verbindungstechnik wie Ethernet miteinander gekoppelt sind. Nach außen hin verhalten sich die Knoten in einem Cluster wie ein virtueller Prozessor. Das Ganze wirkt wie ein einziger Rechner, der Aufträge entgegennimmt, auf die einzelnen Knoten verteilt und dann bearbeitet. Die Knoten können normale Standard- PCs sein, aber ebenso Workstations, Server oder Supercomputer. Ist die Hardund Software auf allen Knoten identisch, handelt es sich um ein homogenes, andernfalls um ein heterogenes Cluster. Von einem Cluster im engeren Sinn spricht man allerdings erst dann, wenn die Knoten exklusiv zum Verbund gehören und einen gemeinsamen Datenbestand verarbeiten. Für die Verbindung kommt bei kleineren Clustern aus Kostengründen Fast- oder Gigabit-Ethernet zum Einsatz. Größere Cluster werden gernemit Hochgeschwindigkeitsnetzen wie SCI (Scalable Coherent Interface), Infiniband oder Quadrics betrieben. Letztere bieten nicht nur hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, sondern auch niedrige Latenzzeiten. Dafür sind sie auch entsprechend teuer. Zu bedenken ist auch, dass mit der Größe eines Clusters die Kommunikationskosten steigen. Je mehr Knoten ein Cluster umfasst, um so höher ist der Anteil an der Gesamtrechenleistung, den das Cluster für die Administration aufwenden muss.






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