Widgets als Einfallstor für Malware

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Dem Sicherheitsunternehmen Finjan zufolge sind viele Widgets mit Schwachstellen gespickt und könnten – da es mittlerweile tausende gibt – zu einer ernsthaften Bedrohung werden.

In seinem aktuellen Web Security Trends Report (PDF) weist Finjan auf eine akute Bedrohung durch Widgets und Gadgets hin. Man habe Widgets gefunden, die durch eine Vielzahl von Attacken angreifbar seien und daher als Einfallstor für Malware dienen könnten. Egal ob es sich um Widgets für das Betriebssystem, den Browser oder andere Anwendungen handele, sie alle würden über unzureichende Sicherheitskonzepte verfügen.

Allein bei Google sind laut Finjan derzeit 3720 Widgets zu haben, bei Apple 3197 und bei Facebook 3959 – und viele davon würden von mehreren Millionen Internet-Nutzern eingesetzt, wodurch die kleinen Programme zunehmend für Angreifer interessant wären.

Um die Gefahr zu verdeutlichen, führt man einige Widgets auf, in denen man Schwachstellen entdeckt hat, über die Code eingeschleust werden konnte. Die Lecks wurden bereits abgedichtet, nachdem man die Hersteller darüber informiert hat. (dd)

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