Studie: Gesundheitsdaten extrem gefährdet

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Die Sicherheit intimer gesundheitlicher Daten ist weit mehr bedroht als selbst Kreditkarteninformationen.

Eine in den USA über die letzten 15 Monate durchgeführte Studie zur Sicherheit von Gesundheitsdaten enthüllte Schreckliches. Wie das eHealth Vulnerability Reporting Program zeigte, sind medizinische Daten weit weniger gesichert als selbst Kreditkarten. Unternehmen, die in diesem Bereich arbeiten, zeigen eine weit unterdurchschnittliche Bereitschaft, Sicherheitslücken zu schliessen und Software auf dem neuesten Stand zu halten. So fand die Studie eine medizinische Software, die selbst nach Bekanntgabe von Sicherheitslücken für 2211 Tage ohne Patch gelassen wurde. Diese Nachricht dürfte den Kritikern eines deutschen E-Gesundheitskartensystems neuen Auftrieb geben und Forderungen nach staatlichen Sicherheitsgarantien verstärken. [fe]

Cnet