SCO: Linux ist schuld an unserer Pleite

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Nach der peinlichen Niederlage kommt nun die Suche nach externen Schuldigen.

SCO Chef Darl McBride weiss es genau: nicht etwa der mit Pauken und Trompeten verlorene Prozess gegen Novell mit nachfolgenden Kosten im Bereich des mehrfachen SCO-Firmenwerts sei der Grund für die Bankrotterklärung. Nein, die “aggressive Übernahme des Unix-Marktes durch Linux” wäre dafür verantwortlich. Tatsächlich und nachgewiesenermassen hat SCO Unix-Dienstleistungen und -Software im Wert von mehreren tausend US-Dollar verkauft. Und McBride sollte sich um seine persönliche Zukunft keine Sorgen machen. Selbst wenn dieses halsbrecherische Abenteuer ein schmähliches Ende gefunden hat – Männer, die im Angesicht einer totalen Niederlage mit unbewegt kantigem Gesicht weiter lügen können, werden in der freien Wirtschaft immer gebraucht. [fe]

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