SCO gehen die Buchhalter aus

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Die Firma, die angeblich von freier Software verfolgt und in den Ruin getrieben wurde, hat noch ein Problem. Die Buchhalter verlassen das sinkende Schiff.

Nachdem das rostige Schlachtschiff in das Kapitel 11 des US-Insolvenzverfahrens eingelaufen ist, fehlt es an der nötigen Besatzung, um die aufgelaufenen Schulden und dergleichen aufzulisten. Sie war schneller von Bord als die Nagetiere.

Das geht aus einer Eingabe von SCO an das Konkursgericht in Delaware hervor. Die Firma beantragt darin, Aushilfskräfte für die Buchhaltung einstellen zu dürfen.

Ursprünglich waren es sieben Buchhalterlein. Doch nachdem SCO den Bankrott erklärte, wurden „etwa die Hälfte der Buchhalter gekündigt oder haben selbst gekündigt“. Bleiben also noch 3 ½ Leute, um die Bücher zu führen. Weg sind unter anderem zwei, die schon über zehn Jahre Buchhaltungserfahrung hatten.

Haben sich also genau die Buchhalter abgeseilt, die noch wissen, wo die Leichen vergraben sind? Groklaw vermutet es wohl nicht zu Unrecht.

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

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