Britischer Iphone-Start am 9. November

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O2 hat sich erwartungsgemäß das Iphone für die Inseln gesichert. T-Mobile wird sich voraussichtlich morgen als Iphone-Vertretung für Deutschland outen. Und beide führen erstaunlich hohe Gebühren an Apple ab.

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Das Modell mit 8 GB – die Version mit 4 GB gibt es nicht mehr – wird 269 Britische Pfund kosten, was sich bei T-Mobile vermutlich in 399 Euro umrechnet. Dazu kommt aber die Zwangsanbindung an den Mobilfunkanbieter, und die kostet mindestens 35 Pfund oder um die 50 Euro. Dafür gewährt O2 zumindest im Inselreich unbegrenzte Datenverbindungen über das Mobilfunknetz sowie über O2s WLAN-Hotspots.

Von UMTS ist noch immer nicht die Rede, statt dessen hat O2 das eigene Netz mit dem weit weniger schnellen EDGE ausgebaut. Zudem lässt sich das Iphone von Haus aus nicht als Modem zum Beispiel für das Notebook nutzen – was die einfachsten Handys längst drauf haben – und somit sind die Datenverbindungen auf das Iphone begrenzt. Was den monatlichen Obulus weit weniger günstig erscheinen lässt.

Wie der Guardian zu berichten weiß, zieht Apple die Mobilfunker noch weit mehr über den Tisch, als es sich selbst fantasiebegabte Analysten jemals hätten vorstellen können. Satte 40 (vierzig) Prozent sollen es sein, die Apple von den gesamten, mit dem Iphone erzielten Gebühreneinnahmen abzwackt.

Wie verzweifelt muss ein Mobilfunkanbieter sein, um sich auf so etwas einzulassen?

(bk)

Inquirer UK

Guardian