Computerspiele nur für gute Schüler

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Können Computerspiele auch mal für bessere schulische Leistungen sorgen? Der Manager eines Games-Shops will es der Welt beweisen.

Er hat sich einfach eigene Regeln für seinen Laden einfallen lassen. Schüler bekommen bei ihm nur Spiele, wenn sie gute Noten vorweisen können.

Brandon Scott ist mit einer Lehrerin verheiratet, was ihn vielleicht bei diesen erzieherischen Anstrengungen motiviert hat. Seine Kunden im schulpflichtigen Alter müssen ihre schulischen Leistungen durch einen Erwachsenen bezeugen lassen, bevor sie an ihren Daddelkram kommen.

Er ist Filialleiter eines Ladens der Gamestop-Kette im texanischen Dallas. Gamestop hat offenbar gar keine Kenntnis von seinen pädagogischen Extratouren. Brandon erwartet, dafür Schwierigkeiten zu bekommen, aber das sei es ihm wert.

Bis jetzt hat er gut zwanzigmal den Verkauf eines Spiels verweigert. Er weiß aber zu berichten, die Schüler seien zumeist mit besseren Noten wiedergekommen, um den Kauf nachzuholen. Und wenn einer mit richtig guten Noten kommt, will er ihm sogar ein Spiel seiner Wahl schenken.

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

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