Second Life als Testlabor für künstliche Intelligenz?

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Virtuelle Welten wie Second Life könnten bald als Trainingsgebiet für künstliche Intelligenz dienen: Die Umsetzung ist weitaus einfacher als in der realen Welt.

Die amerikanischen Unternehmen Novamente und The Electric Sheep Company möchten eine Software entwickeln, die intelligente virtuelle Lebewesen kontrollieren soll. Geplant sind bislang lediglich Haustiere wie Hunde und Affen. “Es könnten freie Tiere sein, die herumwandern und versuchen ihre eigenen Ziele zu erreichen oder Haustiere die man Menschen gibt, um sie zu trainieren”, prognostiziert Ben Goertzel, Gründer von Novamente. In Zukunft wollen die Entwickler aber auch Software entwickeln, die Kleinkinder simulieren soll. Dies schreibt Pressetext Austria.

“Ich würde gerne einen virtuellen, sprechenden Papagei programmieren und dann ein virtuelles Baby. Man könnte es aufnehmen und dann für 18 Jahre versorgen”, meint Goertzel weiterhin. “Ich bin einer der KI-Forscher, die eine Verkörperung für wichtig halten”.

“Wir haben noch immer Probleme, Robotern die Möglichkeit zu geben sich frei zu bewegen und die Welt zu erkunden”, so der Experte. Es sei sehr viel einfacher virtuelle Roboter in simulierten Welten zu kontrollieren als in der Realität.

Vorgestellt werden sollen die KI-Wesen auf der Virtual Worlds Conference in San Jose. (mr)

Bild: Linden Labs

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