Handys mit Qualcomm-Chips dürfen wieder verkauft werden

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Im Gerichtsverfahren zwischen Broadcom und Qualcomm kam es zu einem ersten Eingeständnis: Handyhersteller sollen nicht betroffen sein.

Samsung, LG, Motorola, Sanyo und Kyocera dürfen wieder aufatmen: Ab sofort dürfen, laut richterlichem Beschluss, wieder alle ihre Handys in die USA importiert werden. Zuvor wurden einige Modele beblockt, weil sie Chips des Herstellers Qualcomm enthalten. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Halbleitern für Handsets befindet sich derzeit in einem Verfahren mit Broadcom. Das US-Unternehmen wirft seinem Konkurrenten Broadcom-Patente verstoßen zu haben.

Wie der Korea Herald schreibt dürfen nun alle Handys erneut auf den amerikanischen Markt. Die Provider AT&T und T-Mobile setzten sich vor dem US-Gericht dafür ein, dass die Handyhersteller nicht für Vergehen von Zulieferern bestraft werden sollten. “Dieser Fall hat zu einer massiven Zerrüttung der gesamten Handyindustrie in den Vereinigten Staaten geführt”, warnt Alex Rogers, Anwalt von Qualcomm.

Derweil geht der Prozess um einen möglichen Verstoß gegen das amerikanische Patentrecht weiter. (mr)

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