Google möchte eine weltweite Privacy-Lösung

Allgemein

Der Suchmaschinenbetreiber möchte die Bedenken zum Schutz der Privatsphäre zerstreuen und das asiatische Model auf den Rest der Welt anwenden.

Die weltweit größte Internetgesellschaft, Google, plant sein Privacy-Konzept zu überdenken: Peter Fleischer, Googles global privacy counsel, wird demnächst auf einer UNESCO-Konferenz in Straßburg sprechen. Ziel ist es die Welt davon zu überzeugen eine globale Regelung zum Schutz der Privatsphäre durchzusetzen. Bisher hat jedes Land, oder sogar Bundesland, eine jeweils andere Ansichtsweise, was Privatsphäre angeht, so eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters.

Fleischer möchte die Richtlinien der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) für den Rest der Welt. Diese Regelungen werden im gesamten Asiatischen Raum akzeptiert: Die Palette reicht dabei von Australien, mit europaähnlichen Regelungen, bis hin zu Vietnam. “Wenn Privacy-Prinzipien bei solch unterschiedlichen Ländern einheitlich eingeführt werden können, warum können sie dann nicht auch auf den Rest der Welt angewendet werden? Was wir sehen ist ein Mangel an Privatsphärenstandards”, begründet Fleischer in einem Telefonat.

Globale Regelungen würden das Wachstum des Internets deutlich beschleunigen und vereinfachen, begründet der Google-Mitarbeiter. (mr)

Bild: Google

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen