Sun kuschelt mit Microsoft

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Es tobten lange juristische Auseinandersetzungen zwischen den beiden Firmen. Und Sun setzte mehr als andere auf Open Source. Jetzt setzt die Firma zugleich auf eine strategische Zusammenarbeit mit Microsoft und wird Server mit vorinstalliertem Windows anbieten.

Bislang hatte Sun Kunden mit solchen Sonderwünschen gesagt, sie sollten sich ihren Windows-Kram selber aufspielen. Es ist daher fast eine Kehrtwende, wenn Sun die eigene Sun Fire-Hardware mit vorinstalliertem Server-Betriebssystem aus Redmond anbietet. Und zugleich soll Suns Unix-Plattform Solaris voll einsetzfähig sein unter der kürzlich vorgestellten VM-Software System Center Virtual Machine Manager. Die ersten auf Windows basierenden Sun-Server sollen in etwa 90 Tagen erhältlich sein.

Diese Ankündigung, so die beiden Firmen, erweitere die Vereinbarung über technische Zusammenarbeit vom April 2004. Damals zahlte Microsoft 1,6 Milliarden $ an Sun, um kartell- und patentrechtliche Streitigkeiten beizulegen.

(bk)

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