Marktforscher: Handy-Kids schön bei Laune halten!

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Das zukünftige Wohl und Wehe der Mobilfunk-Provider hängt ganz von den heutigen Jugendlichen ab, warnt eine Studie.

Die Erbsenzähler bei JupiterResearch untersuchen mit Vorliebe die Folgen vom Umgang der Verbraucher mit Technologien auf die Geschäftsentwicklung von Unternehmen. Jüngst haben sie sich die mobilen Technologien vorgeknöpft und geschaut, wo der Schlüssel zum Erfolg für mobilen Premium-Content und Services steckt. Überraschung: Nicht die gesetzten IT-Fans und Best Agers mit ihren vollen Taschen sorgen hier für klingelnde Kassen, sondern die jugendlichen Verbraucher Europas entscheiden, was zum Kassenschlager aufsteigt. Laut der Jupiter-Studie werden 47 Prozent aller mobilen Dienste von Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren genutzt. Zum Vergleich: Nur für 17 Prozent des Volumens sind die zahlungskräftigeren 35- bis 44-Jährigen zuständig.
Knapp ein Viertel aller Europäer zwischen 15 und 24 Jahren outet sich als begeisterte Nutzer von mobilem Entertainment, ob Live-TV, Musik oder Games. Zudem sind sie tendenziell intensive Kommunikationsnutzer: 40 Prozent tippen mehr als 10 SMS pro Tag.
Übrigens verweigern sich 37 Prozent der Kunden, für Dienste, die über Telefonieren, Sprachbox oder Textmessages hinausgehen, auch nur einen Cent auszugeben.
“Es ist für einen dauerhaften Erfolg also enorm wichtig, gerade die jüngere Generation davon zu überzeugen, für mobile Dienste Geld auszugeben”, resümiert Thomas Husson, Senior Analyst bei JupiterResearch. Künftige Umsatzsteigerungen bei den Providern würden direkt davon abhängen, ob man die 15-bis 24-Jährigen akquirieren und binden könne. [rm]

Die Studienergebnisse

BusinessWire