Nach HP Blackbird werden weitere kommen

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Charlie Demerjian berichtete unlängst von dem wirklich netten Gehäuse des Voodoo-HP Blackbird, bis an den Rand gefüllt mit High-End-Komponenten. Es wird auch die Basis kommender Workstations von HP sein.

Ein solcher Raketenvogel ist gut fürs Gaming. Aber kann er vielleicht noch mehr?

Tatsächlich bildet er das Fundament für die HP-Workstations der nächsten Generation. Die Rechnung ist ganz einfach: Bei einem so aufwendigen Gehäuse haben die Stückzahlen einen großen Einfluss auf die Kosten. Und bei einer so exklusiven und teuren Gaming-Box bedeutet es richtig hohe Produktionskosten. Voodoo allein könnte vermutlich nie die Verkäufe bringen, um den Preis sinken zu lassen.

Und jetzt kommen die Workstations ins Spiel. Sie sind ebenfalls nicht in den Stückzahlen abzusetzen, um die Entwicklung eines eigenen aufwendigen Gehäuses zu rechtfertigen. Zusammen aber bringen es die Gaming-PCs und die Workstations, sie kommen den erwünschten Stückzahlen zumindest deutlich näher.

Deshalb hat Phil McKinney bei der Austin Games Developers Conference 2007 vermutlich auch erklärt, HP sei die Nummer 1 bei den Workstations für die Spieleentwicklung. Das war ein dezenter Hinweis. Jedenfalls kann bald jeder Spiele auf dem gleichen Chassis entwickeln, auf dem die Games auch laufen. Und vor allem, es wird weniger kosten.

(von Charlie Demerjian in San Francisco/bk)

Inquirer UK

HP Blackbird 002 breitet seine Schwingen aus