Games-Publisher: Sony hat keine konsequente PS3-Strategie

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Der Chef des japanischen Videospiele-Publishers Square Enix hat Klartext geredet. Und ausgesprochen, was schon lange offensichtlich ist.

Mit dem Blu-Ray-Player und einem Cell-Prozessor, der gerne „Supercomputer auf einem Chip“ genannt wird, verfügt die PS3 über eine aufwendige und fortschrittliche Technik. Sie eignet sich damit durchaus als Mittelpunkt der Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer. Das aber trieb die Herstellungskosten hoch und führte neben den ausstehenden hochkarätigen Spieletiteln dazu, dass die PS3 hinter günstigeren Spielekonsolen zurückblieb. Was den Entwicklern und Publishern von Spielen gar nicht gefällt.

Die Zukunft von Sonys Spielekonsole sei schwierig, wenn die Firma ihre Marketingstrategie nicht endlich auf die Reihe bekomme. Das erklärte Yoichi Wada, Chef von Square Enix, bekannt durch Titel wie Dragon Quest und Final Fantasy. Zu wechselhaft sei die Strategie bislang gewesen:

„Sony hat die Playstation 3 zuerst als ein starkes Produkt der Unterhaltungselektronik vorgestellt. Nachdem sich die Gaming-Firmen beschwerten, haben sie die Position der Konsole mehr in Richtung einer Spielemaschine verschoben.“

(bk)

Inquirer UK